Ruft man heute den Titel bei YouTube auf, findet man aktuelle Kommentare wie: „…Ich bin zwar 98 Jahrgang, aber das Lied brauchte ich heute für die Hoffnung, dass es bei Freiheit bleibt und sich die Geschichte nicht wiederholt“, „2019 – und was wurde daraus?“,”Wer den Tag live miterlebt hat und sich vergegenwärtigt was um uns herum passiert, bekommt Angst, dass “sie” wieder abbestellt wird! “. Diese Kommentare sagen alles über die aktuelle Lage im besten Deutschland, das wir nach Meinung unserer Kanzlerin je hatten, aus. Die Freiheit ist in Merkelland wieder abbestellt. Jüngstes Beispiel dafür ist die versuchte Verhinderung der internationalen Klimakonferenz von EIKE, einem unabhängigen, nicht von Staatsgeld gefütterten, Klimainstitut.
Der Schreibtischtäter war im Falle Eike der Tagespiegel-Journalist Paul Gäbler, in der Redaktion normalerweise für Sport zuständig, aber offensichtlich Gesinnungswächter aus Leidenschaft im eigenen Auftrag. Gäbler denunzierte EIKE im September beim lokalen Management des NH Conference Centers in München-Ost.
Der Versuch von EIKE, gegen die Kündigung gerichtlich vorzugehen scheiterte. Das OLG München entschied, dass die Kündigung des Hotels rechtens sei, weil Bedrohung von Gästen und Personal zu erwarten gewesen wären, wenn die Konferenz in dessen Räumen stattgefunden hätte. Damit ist die Rechtsstaatlichkeit bei Vertragsabschlüssen ausgehebelt. Nach diesem Urteil genügt in Zukunft schon die Androhung von Gewalt, um jede nicht genehme Veranstaltung zu verhindern.
Der Vorgang um die EIKE-Klimakonferenz hat schlaglichtartig klar gemacht, was in Merkel-Deutschland inzwischen gang und gäbe ist. Ich selbst habe das erfahren, als die Antifa mehrere Wirte in Köln mit Aktionen bedrohte, sollten sie einen Raum für eine Veranstaltung mit mir vermieten. Am Ende fand die Veranstaltung doch statt, mit über hundert Teilnehmern. Aber alle Interessenten mussten sich per E‑Mail anmelden und bekamen erst am Vorabend den Veranstaltungsort mitgeteilt.
Die Meinungsfreiheit ist in Merkeldeutschland längst abbestellt, auch wenn die Kanzlerin jüngst in einem Interview etwas anders behauptete. Meinungsfreiheit sei nicht Widerspruchsfreiheit teilte sie der Öffentlichkeit im berüchtigten Kanzlerinnen-Kauderwelsch mit. Was das heißen sollte, mussten andere Regierungsmitglieder umgehend präzisieren. Wer seine Meinung sagt, muss Widerspruch ertragen können. Kein Problem. Aber es geht in Merkel-Deutschland eben nicht um Widerspruch in einer offenen Debatte, sondern um Unterdrückung von Meinungen.
Freiheit ist das Einzige, was zählt!
Wer schweigt, stimmt der Abbestellung von Freiheit zu!
Vera Lengsfeld — Erstveröffentlichung auf dem Blog der Autorin www.vera-lengsfeld.de

























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