Wie die Wissenschaftler laut der Zeitschrift herausgefunden haben, sind verheerende Sonneneruptionen alle 20 Millionen Jahre möglich. Dabei könne massive Ultraviolettstrahlung unsere Ozon-Schicht regelrecht „wegblasen“, zu Genmutationen führen sowie ganze Ökosysteme zerstören. Kurzfristig seien auch Sonneneruptionen von geringerem Ausmaß zu erwarten, die dennoch ernste Folgen nach sich ziehen könnten. So wurde bei dem ersten solchen registrierten Vorfall im Jahr 1859, als Carrington-Ereignis bekannt, der größte magnetische Sturm auf der Erde ausgelöst. Damals waren in den USA und Europa Telegraphensysteme ausgefallen und Polarlichter selbst in Rom, Havanna und Hawaii zu beobachten.Ein ähnliches Ereignis sei bis zum Ende des Jahrhunderts möglich, so die Forscher weiter. Es bestehe sogar eine Wahrscheinlichkeit von zwölf Prozent, dass dies schon im kommenden Jahrzehnt passieren werde. Die Auswirkungen sollten dabei nicht unterschätzt werden – man müsse gar mit Todesopfern rechnen. Zu den möglichen Folgen zählen dem Magazin zufolge unter anderem Störungen bei Satelliten und eine starke Strahlenbelastung bei Flugreisenden. Es drohten zudem Ausfälle bei Energiesystemen und Kühlanlagen in Atomkraftwerken.
























